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Wiedereröffnung der Städtischen Musikschule, der Städtischen Galerie und des ReichenhallMuseums

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Städtische Musikschule

 

Ab Montag, den 11. Mai 2020, nimmt die Städtische Musikschule den Einzelunterricht in der Grundschule Heilingbrunnerstraße sowie an den Außenstellen Vereinsheim Zenostraße, Bayerisch Gmain und Piding laut gewohntem Stundenplan wieder auf. Der Ensembleunterricht, die musikalische Früherziehung sowie das Instrumentenkarussell werden derzeit noch ausgesetzt. Neue Informationen hierzu sind frühestens nach den Pfingstferien zu erwarten.

 

Eltern werden gebeten, ihr Kind punktgenau zum Unterricht zu bringen, um einen unnötigen Aufenthalt im und vor dem Gebäude zu vermeiden. Der Aufenthaltsraum ist daher gesperrt. Die Kinder müssen lediglich die Eingangstür berühren – hierfür können sie ggf. Handschuhe tragen – die Unterrichtsraumtüren werden durch die Lehrer geöffnet. Im Gang herrscht Maskenpflicht, der Unterricht selbst kann ohne Maske abgehalten werden. Den Lehrern stehen in den Räumlichkeiten ausreichend Desinfektionsmittel und Papiertücher zur Verfügung, um zwischendurch sicherheitshalber zu desinfizieren.

 

In den Räumen und am Gang ist auf einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu achten. Bläser sollten einen Abstand von 5 Metern einhalten. Hier wird zusätzlich nach jeder Stunde gelüftet. Beim Klavierunterricht wird die Klaviatur nach jeder Unterrichtseinheit desinfiziert.

 

 

VHS Galerie altes Feuerhaus

 

Städtische Galerie im Alten Feuerhaus

 

Die Städtische Galerie im Alten Feuerhaus am Aegidiplatz 3 eröffnet am Donnerstag, den 14. Mai 2020, zu den üblichen Öffnungszeiten von Donnerstag bis Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr und Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr. Für die Besucher besteht Maskenpflicht. Die Eingangstüre steht während der Öffnungszeiten offen, sodass keine Berührung nötig ist. Neben der Aufsichtsperson dürfen sich bis zu 6 Besucher im Raum aufhalten. Die Räumlichkeiten werden regelmäßig desinfiziert, ein Desinfektionsmittel steht zudem in einem Wandspender im Foyer der Vhs zur Verfügung. Eine Toilettennutzung ist leider nicht möglich.

 

Gezeigt wird die Ausstellung des Salzburger Künstlers Rupert Gredler „Zeichnung“ bis einschließlich Pfingstsonntag, den 31. Mai 2020.

 

Informationen zur Ausstellung:

Der lapidare Titel „Zeichnung“ der Ausstellung ist Ausdruck des Selbstverständnisses des Künstlers.

 

Obwohl Rupert Gredler in der internationalen Kunstszene vorwiegend durch seine Malerei bekannt geworden ist, widmen sich diese Ausstellung ausschließlich der Zeichnung. Die Zeichnung ist in seinem Werk nicht als Skizze oder Vorarbeit für die Malerei zu verstehen, sondern ist eine vollkommen eigenständige Gattung.

 

Wir kennen zeichnerische Dokumente der Menschheit seit den Höhlenmalereien. Die Zeichnung ist also eine anthropologische Konstante, die im Werk von Rupert Gredler eine neue Blüte erreicht. Seine Konzentration auf die Linie, den Strich und die Fokussierung auf nur wenige Farbnuancen wie dem Rötel oder der klassischen Schwarz-Weiß-Zeichnung mit Höhungen offenbart die Fähigkeit des Künstlers, sich auf das Wesentliche des Ausdrucks zu konzentrieren und dabei dennoch eine große Vielfalt in der inhaltlichen Darstellung zu erreichen. Seine technische Finesse, mit einzelnen Strichen eine ganze Bildwelt erstehen zu lassen, unterstreicht die Meisterschaft des Salzburger Künstler Rupert Gredler.

 

Seine Motive sind häufig Menschen in unterschiedlichen Posen, aber immer mit dem Fokus auf Ausdruck oder Haltung. Dabei gelingt es Gredler ohne jeden psychologisierenden Ansatz, den Menschen zu erfassen und tief in sein Wesen schauen zu lassen. Dabei immer den Blick auf Proportion und vor allem auf die Haltung. Mit nur wenigen Linien gelingt es Gredler, in den Motiven Lebensgefühle, Arrangements oder die Wesenhaftigkeit zu erfassen.

 

Besonders offensichtlich wird dies auch in den Tierdarstellungen, deren Motiv sich üblicherweise nicht an den Wunsch des Zeichners hält, dass man eine Pose doch lange genug erhalten möge, damit auch der Letzte noch in der Lage ist, das kleinste Detail festzuhalten. Nein, gerade seine Fähigkeit, das Flüchtige in ebenjener Präzision und Genauigkeit auf das Blatt zu bannen, zeichnet seine Meisterschaft aus. Gesteigert wird dies in jenen Zeichnungen, die neben Präzision die Flüchtigkeit und Dynamik implizieren, wo es auf ebendie exakte visuelle und geistige Präzision ankommt, um dann die Offenheit und Beweglichkeit in der Zeichnung zulassen und gestalten zu können.

 

Dies vereint Gredler mit herausragenden Zeichnern des 20. Jahrhunderts wie dem Expressionisten Ernst-Ludwig Kirchner, dem grandiosen Pop-Artisten Andy Warhol und nicht zuletzt eine der prägendsten Figuren der Zeichnung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, den US-amerikanischen Künstler Eric Fischl, dessen besondere Aufmerksamkeit der Haltung und der Bewegung gewidmet ist.

 

Zum Künstler:

In Salzburg 1958 geboren, an der Universität ebenda Mathematik studiert und in der Folge in Wien freie Kunst ist Rupert Gredler seither in zahlreichen internationalen Ausstellungen präsentiert worden und übt seit Anfang der 2000er-Jahre eine ausgeprägte Lehrtätigkeit u.a. an der Kunstakademie Bad Reichenhall aus. Seine Werke finden sich in unzähligen Sammlungen wie u.a. dem Rupertinum in Salzburg, dem Artists Museum in Tel Aviv, der Österreichischen Galerie im Schloss Belvedere in Wien u.v.a.

 

 

 

 

ReichenhallMuseum

 

 

ReichenhallMuseum

 

Das ReichenhallMuseum eröffnet am Freitag, den 22. Mai 2020, zunächst mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Diese sind von Freitag bis Sonntag von 10.30 Uhr bis 16.00 Uhr. Nach dem Motto „Corona ist schon museumsreif“ sammelt das ReichenhallMuseum Dinge, die den Alltag der Pandemie dokumentieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums freuen sich, wenn Sie bei Ihrem Museumsbesuch entsprechende Gegenstände mitbringen. Das können die verschiedensten Objekte sein, wie etwa eine Einkaufsliste, ein gehäkelter Virus, Zeichnungen, ein Passierschein oder ein Fiebertagebuch.

Für Besucher des ReichenhallMuseums gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln für Museen in Bayern. Die Besucherzahl ist auf maximal 40 Personen begrenzt. Im Wartebereich vor der Kasse sind maximal 10 Personen zulässig. Besucher werden gebeten, die Markierung der Wartezonen zur Einhaltung des Mindestabstands zu beachten und während des Rundgangs dem Leitsystem zu folgen, um eine Kontaktvermeidung zu unterstützen. Es gilt Maskenpflicht sowie die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern. Führungen für Schulklassen oder Gruppen sind derzeit leider nicht möglich. Desinfektionsmittel ist im Eingangsbereich und in den Toiletten zugänglich. Oberflächen wie z.B. Touch Screens werden regelmäßig gereinigt. Bitte beachten Sie die Hinweisschilder „5 Regeln für den Museumsbesuch“, so steht einem gelungenen Aufenthalt im ReichenhallMuseum nichts im Wege.

 

 

 

 

 

 

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