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Offizielle Übergabe des LEADER-Förderbescheids

 

Als „gelungenen Coup" bezeichnete Landwirtschaftsdirektor Georg Baumgartner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim die LEADER-Förderung des Reichenhaller Stadtmuseums, als er nun vor Ort offiziell den Bewilligungsbescheid an Landrat Georg Grabner und Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner übergab. „Ich darf hervorheben, dass der Förderantrag sehr gut vorbereitet war und bereits 8 Tage nach Eingang die Bewilligung erfolgen konnte. Der höchste Einzelzuwendung, die ich bisher unterschrieben habe, insgesamt eine sensationelle Förderung mit überschaubarem Eigenanteil der Stadt", zeigte sich Baumgartner beeindruckt.


Wie bereits berichtet, wurde dem Reichenhaller Stadtmuseum eine Zuwendung aus LEADER-Mitteln bewilligt. Die LEADER-Förderung für das Projekt „Kooperation Raum und Zeit; Archäologische Landschaften zwischen Alpen und Donau" ist laut offiziellem Bescheid „für die Neugestaltung der Inneneinrichtung des Stadtmuseums Bad Reichenhall in Kooperation mit dem Niederbayerischen Archäologiemuseum in Landau mit dem Ziel, ihre Attraktivität für den Tourismus zu steigern".
Ebendiese Kooperation ist es auch, die alle Beteiligten gleichermaßen erfreut. „Durch diesen Vernetzungsgedanken, den das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege sehr anschaulich ausgearbeitet hat, haben wir von der Bewilligungsstelle die Möglichkeit, hier den Höchstfördersatz auszusprechen, sodass dann doch ein recht anschaulicher Betrag von 387.00 Euro zustande kommt", erklärte Baumgartner.


In den Genuss dieser Förderung kann das Stadtmuseum nur deshalb kommen, weil das Entscheidungsgremium der lokalen LEADER-Aktionsgruppe unter dem Vorsitz von Landrat Georg Grabner das Projekt befürwortet hat. „Hätten Sie das nicht getan, hätten wir von Amts wegen dieses nicht fördern können", wie Baumgartner betonte. Denn ein wesentliches Kennzeichen von LEADER ist es, dass die Beteiligten selbst bestimmen, wie viel Geld für das einzelne Projekt zur Verfügung gestellt wird, und damit die Region und deren Bürgerinnen und Bürger selbst die Prioritäten setzen.


Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten und versicherte, dass die Fördergelder im Stadtmuseum sehr gut angelegt seien: „Der Fördersatz ist mittlerweile außergewöhnlich hoch. Unser Ansinnen ist es, im Laufe des Jahres 2019 kein nullachtfünfzehn Museum zu eröffnen, sondern eine echte Besonderheit für die gesamte Region zu schaffen, äußerst anschaulich und hochinteressant. Mit dem Projektbeauftragten Dr. Lang haben wir außerdem einen hervorragenden Konzeptionisten, der sehr viel Herzblut in das Projekt steckt", unterstreicht das Stadtoberhaupt. Als alles andere als ein Standardprojekt bezeichnete auch LAG-Manager Sascha Schnürer das Reichenhaller Stadtmuseum und sieht vor allem in der Kooperation mit dem Archäologiemuseum Landau an der Isar eine einzigartige, noch nie dagewesene und vielversprechende Konstellation.


„Ich wünsche euch und uns viel Erfolg bei der Umsetzung und dass das neukonzipierte Stadtmuseum gut angenommen wird, denn dann ist das Geld hier in Bad Reichenhall gut angelegt", so Baumgartner abschließend.

 

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LAG-Manager Sascha Schnürer, Georg Baumgartner vom AELF Rosenheim, LAG-Vorsitzender Landrat Georg Grabner, Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner und Projektbeauftragter Dr. Johannes Lang (v. l.) bei der Übergabe des LEADER-Förderbescheids.

Foto: Stadt Bad Reichenhall