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Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein

 

Eschentriebsterben fordert seinen Tribut

 

Verkehrsbehinderung auf der B 21 Bad Reichenhall während der Baumfällung

 

An der Bundesstraße B 21 zwischen Bad Reichenhall und Unterjettenberg entnahm das Staatliche Bauamt Traunstein immer wieder einmal stark geschädigte und zum Teil abgestorbene Eschen. Das Ausmaß des Eschentriebsterbens in diesem Jahr ist jedoch erschreckend und nach vorsichtigen Schätzungen sind mindestens 90 Prozent der Bäume jeglichen Alters abgestorben.


Ein kleiner Schlauchpilz, das falsche weiße Stengelbecherchen, der aus Asien eingeschleppt wurde, befällt fast ausschließlich Eschen und bewirkt eine deutliche Veränderung im Aussehen der Bäume. Rindenverfärbungen, Blattwelke und das Absterben der Baumkrone sind typische Erscheinungen des Pilzbefalls. Die
Vitalität der Eschen ist so geschwächt, dass sie anfällig für Schadorganismen werden können und binnen weniger Jahre absterben. Dabei spielen das Alter und der Standort der Bäume keine Rolle.

 

Stark geschädigte bzw. abgestorbene Eschen stellen eine erhöhte Gefahr für den Verkehrsteilnehmer dar und müssen deshalb unverzüglich entfernt werden. Die Baumfällungen stehen im öffentlichen Interesse und geschehen aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht. Sie können nicht auf andere Weise oder zu einer anderen Zeit durchgeführt werden. Die Stadt Bad Reichenhall und die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Berchtesgadener Land haben Kenntnis von dieser Aktion.

 

Wir bitte Sie daher um Verständnis und vor allem um erhöhte Aufmerksamkeit während der Baumfällungen auf der Bundesstraße B 21 im Raum Bad Reichenhall.

 

Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein zum Eschentriebsterben