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Großzügige Spende von 18.000 Euro an Tafeln der Region und Zugschwerdt-Fonds

 

Spendenübergabe der Fanny-Unterforsthuber-Stiftung im Reichenhaller Rathaus

 

Die Fanny-Unterforsthuber-Stiftung hat auch in diesem Jahr wieder mit einer großzügigen Spende an die Tafeln der Region deren tägliches Engagement für Menschen in Not unterstützt.


Mit ganzen fünf Spendenschecks in Höhe von insgesamt 18.000 Euro kamen Manfred Robl und Wolfgang Schillmeier, Vorstandsvorsitzender und Vorstand der Fanny-Unterforsthuber-Stiftung, ins Reichenhaller Rathaus, um den Tafeln wie auch dem Zugschwerdt-Fonds die Unterstützung zukommen zu lassen.

 

Die jeweiligen Vertreter der Tafeln im Landkreis Manfred Weber, 1. Vorsitzender der Tafel Berchtesgaden, Lisi Plener und Franz Aschauer von der Tafel Teisendorf, Wolfgang Heitmeier und Georg Gschwendtner, 1. und 2. Vorsitzender der Reichenhaller Tafel, sowie der Leiter der Laufener Tafel Dr. Raimund Tischler bedankten sich ebenso herzlich wie Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner, der stellvertretend den Spendenscheck an den Zugschwerdt-Fonds entgegennahm, bei Manfred Robl und Wolfgang Schillmeier für die „sehr ehrenwerte und wirklich großzügige Spende".

 

Die Tafeln helfen dabei, die Lebensqualität von sozial und wirtschaftlich benachteiligten Menschen durch Lebensmittelspenden zu verbessern. Ohne das breite Engagement von außen allerdings wären die Tafeln nicht denkbar. Umso lobenswerter ist die großzügige Unterstützung der Fanny-Unterforsthuber-Stiftung zu sehen, die die Tafeln Laufen und Teisendorf in diesem Jahr mit jeweils 3.000 Euro, die Tafeln Bad Reichenhall und Berchtesgaden mit jeweils 4.000 Euro bedacht hat.

 

Zudem ging eine Spende in Höhe von weiteren 4.000 Euro an den Zugschwerdt-Fonds, der bedürftige Bad Reichenhaller Bürger unterstützt. Die im Jahr 1986 verstorbene Reichenhaller Bürgerin Maria Zugschwerdt vermachte ihr Vermögen der Stadt mit der Bedingung, es Reichenhaller Bürgern zugutekommen zu lassen. Aus der Zinsausschüttung des angelegten Geldes gibt es zur Weihnachtszeit kleine Geldgeschenke für bedürftige Bürger. Die Zuteilung erfolgt nach einem klaren Verfahren: Jedes Jahr im November entscheidet ein kleines Gremium unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters, das sich aus Stadträten aller Fraktionen, vor allem aber aus Vertretern der Kirchen und sozialer Organisationen wie beispielsweise der Tafel, der Caritas oder dem VdK zusammensetzt, darüber, an welcher Stelle geholfen wird. Es werden Personen vorgeschlagen, die für eine Zuwendung des Zugschwerdt-Fonds infrage kommen. Durch die rückläufigen Zinsen der vergangenen Jahre ist der Fonds nun aber dringend auf Spendengelder angewiesen, um effektiv Hilfe leisten zu können.

 

Wie Wolfgang Heitmeier, 1. Vorsitzender des Vereins Reichenhaller Tafel, anerkennend betonte, laufe die Unterstützung der Reichenhaller Tafel durch die Fanny-Unterforsthuber-Stiftung nun schon seit dem Jahr 2005 und erfolge mittlerweile auch landkreisweit: „Die sehr großzügigen Spenden sind ein schöner Geldsegen und für unsere Verhältnisse Riesenbeträge, die uns einen guten Grundstock liefern und uns sorgenfrei stellen. Dazu kommt, dass wir auch mal außertourlich anklopfen dürfen", würdigte er das beachtliche Engagement der Stiftung.

 

Die Fanny-Unterforsthuber-Stiftung widmet sich nach Maßgabe der ehemaligen Kaufhauschefin insbesondere den Bedürftigen in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land. Wie Manfred Robl ausführte, laufe das noch bestehende Kaufhaus Unterforsthuber in Traunstein so gut, dass es eine jährliche Ausschüttung vornehmen könne, die als Spende ganz im Sinne der Verstorbenen weitergegeben werden kann. Eine Hälfte gehe dabei an die Diakonie in Traunstein, die andere an die Tafeln. „Wir sind der Meinung, dass hier die Spende am besten untergebracht ist", begründen Manfred Robl und Wolfgang Schillmeier ihre Entscheidung für ein regelmäßiges Engagement der Stiftung insbesondere für die Tafeln im Landkreis.

 

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Bei der Spendenübergabe (v. l.): Manfred Weber, Tafel Berchtesgaden, Lisi Plener und Franz Aschauer von der Tafel Teisendorf, Wolfgang Heitmeier und Georg Gschwendtner von der Reichenhaller Tafel, Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner, Manfred Robl und Wolfgang Schillmeier von der Unterforsthuber-Stiftung sowie von der Laufener Tafel Dr. Raimund Tischler.